Back on KDE
Im Zuge meines Wechsels vom Notebook auf eine Workstation als Hauptrechner bin ich wieder auf KDE umgestiegen. Dabei entbrennt natürlich auch gleich mal wieder der übliche Toolkitwechsel und damit verbundene "iiieh, GTK!"-Wahn ^^
Für Mails bin ich wieder bei KMail, als Browser und lange gesuchte, mittlerweile ernstzunehmende Firefox-Alternative teste ich Arora.
Bessere Performance für Plasma auf nVidia-Karten
Zur Verbesserung der Performance von Plasma auf nVidia-Karten gibt es unzählige, teils widersprüchliche, Hinweise und Konfigurationen in den Wikis aller größeren Distributionen. Nach langem Ausprobieren der verschiedensten Settings hier die für mein Setup (nVidia GeForce Go 7600, KDEmod 4.1.3, Xorg 1.5.3 (7.4)) besten (xorg.conf):
Section "Device"
(...)
Option "NvAGP" "1"
Option "RenderAccel" "true"
Option "TripleBuffer" "true"
Option "PixmapCacheSize" "300000"
Option "OnDemandVBlankInterrupts" "true"
EndSection
Des weiteren sind in den Systemsettings unter KDE der Texturmodus auf "Textur aus Pixmap", der Filter auf "Bilinear" und "Direktes Rendering" zu setzen. Wer möchte kann noch VSync aktivieren, was aber meiner Erfahrung nach ~2-3% mehr CPU-Power im Leerlauf verursachen kann.
Nun kommt der wichtigste und effektivste Teil, die Treibereinstellungen mittels nvidia-settings (das entsprechende Paket muss installiert sein, meist nvidia-utils).
Ein einfaches
nvidia-settings -a InitialPixmapPlacement=2 -a GlyphCache=1
bewirkt nun den deutlich spürbaren Performance- und Stabilitätsgewinn gegenüber der Standardeinstellung. Das kommando muss nach jedem reboot neu aufgerufen werden und sollte daher in keiner .xinitrc fehlen
