Xorg 1.6 – früher war alles besser
Gestern hatte ich endgültig die Schnauze voll von durch
Xlib: extension "Generic Event Extension" missing on display ":0.0".
aufgeblähten Logs (so eine .xsession-errors kann dadurch gern mal auf 50MB kommen...), verlangsamten Programmstarts und nervigen Meldungen mein Mounten über hal. Alles wurde verursacht durch ein den xorg-libs hinterherhinkendes xorg-server Paket, und da schon seit mehreren Wochen xorg-server-1.6 im Testing-Repo verfügbar war, wagte ich den Umstieg.

Alles in Allem wesentlich weniger stressig als befürchtet, lediglich die Maus- (Touchpad) und Keyboardkon figuration mussten auf evdev/hal umgestellt werden.
Es bleibt ein spürbar schnelleres Xorg (keine Kritik, ich will meinen Placebo-Effekt auskosten!
), endlich wieder kleine Logs und ganz nebenbei auch noch ein dadurch wieder funktionierender HDD-Standby.
Und die aufkommende Frage, ob eigentlich neuerdings nichts mehr ohne diesen modernen, unnötigen SchnickSchnack wie hal oder dbus funktioniert...
Bessere Performance für Plasma auf nVidia-Karten
Zur Verbesserung der Performance von Plasma auf nVidia-Karten gibt es unzählige, teils widersprüchliche, Hinweise und Konfigurationen in den Wikis aller größeren Distributionen. Nach langem Ausprobieren der verschiedensten Settings hier die für mein Setup (nVidia GeForce Go 7600, KDEmod 4.1.3, Xorg 1.5.3 (7.4)) besten (xorg.conf):
Section "Device"
(...)
Option "NvAGP" "1"
Option "RenderAccel" "true"
Option "TripleBuffer" "true"
Option "PixmapCacheSize" "300000"
Option "OnDemandVBlankInterrupts" "true"
EndSection
Des weiteren sind in den Systemsettings unter KDE der Texturmodus auf "Textur aus Pixmap", der Filter auf "Bilinear" und "Direktes Rendering" zu setzen. Wer möchte kann noch VSync aktivieren, was aber meiner Erfahrung nach ~2-3% mehr CPU-Power im Leerlauf verursachen kann.
Nun kommt der wichtigste und effektivste Teil, die Treibereinstellungen mittels nvidia-settings (das entsprechende Paket muss installiert sein, meist nvidia-utils).
Ein einfaches
nvidia-settings -a InitialPixmapPlacement=2 -a GlyphCache=1
bewirkt nun den deutlich spürbaren Performance- und Stabilitätsgewinn gegenüber der Standardeinstellung. Das kommando muss nach jedem reboot neu aufgerufen werden und sollte daher in keiner .xinitrc fehlen